IDE-Kabel ATA

IDE Kabel IDE-ATA


IDE-Laufwerke können sein: Festplatten, Disketten-Laufwerke und DVD-Laufwerke.
Andere (auch gängige) Bezeichnungen für IDE sind zum Beispiel wie erwähnt ATA, aber auch PATA parallel ATA, oder SATA seriell ATA.
Um IDE-Laufwerke anschliessen zu können benötigt man spezielle Kabel.
Diese Kabel sind 40 oder 80 polig. Die Kabel sehen anders aus als normale serielle Kabel. Serielle Kabel sehen aus wie normale runde Kupferkabel und bestehen aus Kupferdraht, Abschirmung und Ummatelung. IDE-Kabel haben mehrere, voneinander getrennte Kupfer-Drähte.

Entweder zählt man 40 Kabelschnure an einem länglichen und dementsprechend breiten IDE-Kabel oder man zählt 80 Kabelschnure. Je nach dem wie hoch die Busbreite ist. Diese variiert mittlerweile zwischen 16 MB/s, 32 MB/s und 64 MB/s. Die verarbeitende Datengeschwindigkeit erhöht sich je nach Busbreite.
IDE Kabel

IDE KabelDas IDE-Kabel


An einem IDE-Kabel können mehrere oben genannte Geräte angeschlossen werden. Jedoch ist es wichtig, beim anschliessen von zwei IDE-Festplatten darauf zu achten, wie diese gejumpert sind. Werden die IDE-Festplatten angeschlossen, so muss man eine IDE-Festplatte als Master (wird vorrangig behandelt) und die andere als Slave jumpern. Wird hier falsch angeschlossen beziehungsweise falsch gejumpert kann es zu prioritäts-Schwierigkeiten kommen. Dies führt zum Beispiel dazu das die langsamere Geschwindigkeit derjenigen Festplatte genommen wird, sodass die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit sinkt.
Ansonsten kann man problemlos noch weiter IDE-Geräte an das IDE-Kabel anschliessen.

Für die schnelle Datenverarbeitung wird das feinere, 80-adrige Flachbandkabel verwendet, in welchem jede zweite Ader auf Masse gelegt ist, dadurch werden die Signal-Adern besser abgeschirmt und die höhere Geschwindigkeit erst möglich gemacht. Da der Hostadapter-seitige Stecker eine besondere Kodierung hat, kann der IDE-Hostadapter erkennen, dass ein solches Kabel benutzt wird. Erst dann schaltet der Hostadapter die schnelleren Modi von 66 MB/s und höher frei. Beim Anschluss der IDE-Geräte mit einem solchen Kabel ist deshalb zu beachten, dass das blaue Kabelende an die Hauptplatine bzw. den IDE-Hostadapter angeschlossen wird.


ATACable-Select


Die IDE-Kabel, die seit längerem die Cable-Select-Adressierung unterstützen haben farbig gekennzeichnete Gerätestecker. An die Farben grau und schwarz werden die IDE-Geräte angeschlossen, wobei das Gerät am schwarzen Stecker automatisch als Master-Festplatte erkannt wird und das IDE-Gerät am grauen Stecker als Slave-Festplatte angenommen wird. Beide Festplatten müssen vorher aber dennoch auf "CS" gejumpert werden. Dies ist die Vorraussetzung, das die Geräte als Master oder Slave an den jeweilig farbigen Steckern erkannt werden. Ansonsten kann man die IDE-Festplatten manuell jumpern. Dann macht es keinen Unterschied, welche Festplatte an welchem Stecker angeschlossen wird. So kann man die Master-Festplatte auch an dem grauen Stecker anschliessen.
Wird nur ein einziges IDE-Gerät an das Kabel angeschlossen, ist es unbedingt ans Ende des Kabels anzuschließen.